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Grauwacke (Bergbaubegriff aus dem Harz, mindestens seit 1780) Grauwacke bezeichnet einen meist
dunkelgrau bis braungrau gefärbten, polymikten Sandstein, dessen detritische Komponenten aus Quarz,
Feldspat und unaufgearbeiteten Gesteinsbruchstücken (mindestens
50%) wie z. B. Lydit und Quarzit bestehen. Weitere Gemengteile
sind Glimmer, Chlorit und Tonmineralien. Das Gefüge ist fein-
bis grobkörnig, mitunter auch feinkonglomeratisch. Typisch für
Grauwacken ist eine schlechte Sortierung des Korns. Die Entstehung ist an rasch
absinkende Randtröge aufsteigender Faltengebirge gebunden. Die
Hauptbildungszeit der Grauwacken fällt in das
Erdaltertum. Das Bindemittel der Grauwacken der deutschen Mittelgebirge ist z.T.
kieselig. Farbe: dunkelgrau, braungrau, grüngrau.
Deutsche Vorkommen: Eifel, Frankenwald, Harz, Lausitz, Sauerland, Thüringisches Schiefergebirge, Waldeck. Deutsche Sorten (Auswahl): Edersee Grauwacke (Waldeck / Hessen); Oberharzer Grauwacke (Wildemann / Oberharz / Niedersachsen); Südharzer Grauwacke, Selker Grauwacke (Unterharz / Sachsen-Anhalt). Ausländische Sorten (Auswahl):. Verwendung: Pflastersteine, Wasserbausteine.
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