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Marmor (mármakos, griech. = schimmernder Felsblock, Marmor) Marmor ist ein mittel- bis grobkörniges Metakarbonatgestein, das zu mindestens 80% aus Calcit besteht. Weitere Gemengteile sind die Glimmer Muskovit, Phengit und Phlogopit sowie Graphit. Gelegentlich treten Pyrit und organische Kohlenstoffverbindungen (Bitumina) auf. Marmor entsteht aus ziemlich reinen Kalksteinen. Farbe: weiß bis grau, weißbräunlich, rosa, selten schwarz.
Besonderheiten: Insbesondere bei hellen Marmoren besteht aufgrund der Kapillarität und möglicher akzessorisch auftretender Mineralien wie Pyrit Verfärbungsgefahr. Deutsche Vorkommen: Lengefeld (Erzgebirge), Wunsiedel (Fichtelgebirge). Ausländische Sorten (Auswahl): Naxos (Griechenland); Carrara, Lasa Bianco, Lasa Statuario (Italien), Karibib Schwarz (Namibien); Fauske (Norwegen); Rauris ["Rauris weiß", "Rauris blau"], Sölktal ["Sölker Kristallmarmor"] (Österreich); Estremoz (Portugal); Rusita (Rumänien); Rosalia, Bianco Royal (Türkei). Verwendung: Bodenbeläge, Wandbekleidungen, Massivarbeiten, Bildhauerstein.
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