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Melaphyr (mélas, griech. = dunkel, schwarz; phìro, griech. = vermengen) Im deutschen Sprachgebrauch wird
ein dichtes bis feinkörniges, mitunter auch porphyrisch
ausgebildetes Ergußgestein tholeiitbasaltischer Zusammensetzung und nachkarbonischen bis
vortertiären (meist permischen) Alters Melaphyr genannt.
Melaphyre und Diabase werden zusammengefaßt als Paläobasalte
bezeichnet. Melaphyre sind jedoch im Gegensatz zu Diabasen nicht vergrünt. Viele Melaphyre, die
Melaphyrmandelsteine, sind reich an Blasenhohlräumen, die mit
sekundären Mineralbildungen wie Kalkspat, Delessit (einem dem
Chlorit ähnlichen Mineral von grüner Farbe), Quarz und
Chalcedon (Achat) gefüllt sind. Farbe: schwarz, violett, rötlichbraun.
Deutsche Vorkommen: Harz, Nordpfälzer Bergland, Odenwald. Ausländische Sorten (Auswahl): Verwendung: Pflastersteine.
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